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| Gemeinsam stark - ein breites gesellschaftliches Bündnis |
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Die nazistische Kameradschaft Märkisch Oder Barnim (KMOB) plant im Juni einen Demomarathon durch verschiedene brandeburgische Kleinstädte, aber bisher konnte sie nicht laufen, denn sie wurden aufgehalten.
Die Bühne in der Mitte des Platz spielt fröhliche Musik, es gibt verschiedene Infostände, einen Bratwurststand und eine Suppenküche. Kinder mit bunten Luftballons in der Hand, ältere, mit der Musik wippende Menschen und im Kreis sitzende, lachende Punks erwecken den Eindruck eines fröhlichen Stadtfestes auf dem Bahnhofsvorplatz in Eberswalde, aber der Grund dieses Ereignisses ist ernst, denn gemeinsam möchte man einen Naziaufmarsch blockieren. Dann kommt die Durchsage von der Bühne, dass der Aufmarsch von den Nazis abgesagt wurde, weil es auf Grund des breiten gesellschaftlichen Widerstands gegen die Verbreitung ihrer menschenverachtenden Propaganda und des Wiederholt eingesetzten Mittels des zivilen Ungehorsams, den Blockaden, Zweck macht aufzumarschieren. So hat die nazistische ''Kameradschaft Märkisch-Oder Barnim'' (KMOB) innerhalb einer Woche ihre zweite Niederlage einstecken müssen, denn nachdem sie letzte Woche von 500 engagierten Menschen erfolgreich in Bernau blockiert wurden, wo sie nach zwei Stunden ihre Transparente wieder einpackten, um unverrichteter Dinge wieder nach Hause fahren zu müssen, wurde der Aufmarsch in Eberswalde am 5. Juni dann gleich abgeblasen. Ihr eigentliches Ziel Menschen mit ihrer Ideologie zu infizieren, haben sie total verfehlt. Statt dessen hat sich wegen der geplanten Aufmärsche der KMOB mit dem Bündnis ''Brandeburg Nazifrei'' ein breit gefächertes Bündnis gebildet, was von Parteien über Gewerkschaften bis hin zu Antifagruppen alle Menschen vereint und in kooperativer Zusammenarbeit verbindet. Statt rechter Aufmärsche erlebten diese Städte bisher einerseits bunte Feste, die sich klar für Toleranz und Vielfalt positionieren und andererseits wird das friedliche Demonstrationsmittel der Blockaden von vielen verschiedenen Menschen erlebt und praktiziert. Die Menschen engagieren sich und arbeiten zusammen gegen Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz in Brandeburg. So konnten die 300 mobilisierten Blockierer bei strahlenden Sonnenschein am Bahnhof ihren Erfolg feiern und sich schon auf die kommenden Wochenenden am 12.6. in Bad Freienwalde, 19.6. Strausberg, 26.6. Joachimsthal, 3.7. Biesenthal und am 10.7. in Manschnow einstimmen, denn auch dort gilt es dem nazistischen Gedankengut Einhalt zu bieten. |






