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| Bericht: Klare Ansage an Innenministerkonferenz: Sofortiger Abschiebestopp und Bleiberecht für alle! (Bleiberechtsdemo, 08.12.2007) |
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Kein Mensch ist illegal! Unter dem Motto „Für Zuwanderung ohne Rassismus und ein Bleiberecht für alle“ hatte das Bündnis „Hier geblieben!“ deswegen am 6. Dezember zu einer Demonstration anlässlich der Innenministerkonferenz in Berlin aufgerufen. Mehrere hundert DemonstrantInnen protestierten lautstark für einen gesicherten Aufenthalt von MigrantInnen in Deutschland und forderten einen sofortigen Abschiebestopp. Als UnterstützerInnen des Aufrufs waren wir mit dabei... „No Border, No Nation, Stop Deportatian!“Nachdem ein übergroßer Nikolaus unter reger Anteilnahme aller Anwesenden mit seiner Rute den als Puppen anwesenden Innenministern der Länder und des Bundes den Unterschied zwischen gutem und schlechtem Benehmen deutlich gemacht hatte, setzte sich die Demonstration vom Alexanderplatz aus in Bewegung. Mit lauten Sprechchören ging es durch die Berliner Straßen bis zum „Hotel Radisson“, dem Tagungsort der Innenministerkonferenz, wo der Zug von der Polizei aufgehalten wurde. Sowohl die zahlreiche Redebeiträge und Showeinlagen bei den verschiedenen Kundgebungen als auch die Musik während der Demo sorgten für großartige Stimmung. Die Resonanz einiger tausend Schaulustiger auf den passierten Weihnachtsmärkten auf die verteilten Handzettel war überwiegend positiv und interessiert. Nächste Innenministerkonferenz tagt in BrandenburgAls sozialistischer Jugendverband, der das Anliegen des Bündnisses vollauf teilt, unterstützt linksjugend [’solid] Brandenburg das Bündnis „Hier geblieben!“ und auch dessen Demonstrationsaufruf, den wir im Nachfolgenden dokumentieren. Bei der nächsten Innenministerkonferenz in Brandenburg im nächsten Jahr werden wir uns wieder an den Protesten beteiligen - und sollten dann noch viel mehr sein!
-- Der Aufruf: Internationaler Nikolauslauf in Berlin! Demonstration "Für Zuwanderung ohne Rassismus und ein Bleiberecht für alle! Der Bundestag und der Bundesrat haben im Sommer mit dem "neuen Zuwanderungsgesetz" zahllose Verschärfungen beschlossen: die Erschwerung des Familiennachzugs, die Erschwerung der Einbürgerung für junge MigrantInnen, Sanktionen bei Nichtteilnahme an Integrationskursen, verminderter Leistungsbezug auf vier Jahre für nicht anerkannte Flüchtlinge, verschärfte Ausweisung und vieles mehr.
Für Gleichheit und Gerechtigkeit, für ein gleichberechtigtes Zusammenleben aller Menschen!
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