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Kein Werben für Sterben- nicht in Eberswalde, nicht im Barnim, niergends (24.11.2011) PDF Drucken E-Mail

Kein Werben für Sterben- nicht in Eberswalde, nicht im Barnim, niergends (24.11.2011)

   

Deutschland führt Krieg in Afganistan und ist auch sonst sehr  rege in der Welt unterwegs, wo sie nichts zu suchen hat. Damit  dabei nicht das Personal ausgeht, wirbt die Bundeswehr aktiv an  Schulen und anderen Bildungseinrichtungen sowie in den  Arbeitsagenturen. Auch im Barnim ist die Bundeswehr auf  Rekrutenjagt. Am 24.November wird sie zum Beispiel vorstellig in  der Bundesagentur in Eberswalde.

Die Bundeswehr wirbt dabei mit attraktiven Gehalt, kostenloser  ja sogar bezahlter Ausbildung und Studium. Sie nutzt damit gezielt die Perspektivlosigkeit angesichts immernoch hoher Arbeitslosigkeit und Ausbildungsplatzunsicherhiet sowie zunehmend teuer werdenden Studiums mit unsichere Jobperspektive aus.

Die Bundeswehr ist kein normaler Arbeitgeber als die sich gern gibt. Was die Bundeswehr betreibt ist werben fürs sterben. Über hundert Soldat_innen der Bundeswehr sind bereits im Auslandseinsatz umgekommen. Die Zahl der schwer kriegstraumatisierten rückkehrenden Soldaten_innen nimmt stetig zu.

Kein werben für sterben. Die Bundeswehr hat sofort ihre Rekruterungskampagne einzustellen, insbesondere hat sie nichts an Schulen und anderen Bildungseinrichtung zu suchen. Das perfide Werben direkt in den Bundesagenturen ist einzustellen. Wir fordern alle Schulen und andere Bildungseinrichtungen im Barnim dazu auf über eine sogenannte Zivilklausel nachzudenken, die es der Bundeswehr verbietet bei ihnen an der Schule aktiv zu werden.

Die Linksjugend['solid] Barnim beteiligt sich an der Kampagne www.bundeswehr-raus.de und wird der Bundeswehr bei ihren Aktivitäten im Barnim genau auf die Finger schauen und es sich ggf. nicht nehmen lassen Aktivitäten der Bundeswehr im Barnim aktiv zu begleiten.

 

Kontakt:

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