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| Presseerklärung: Raum für Jugendkultur - statt Leerstand und Verfall (25.04.2005) |
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"...[´solid] Brandenburg ist solidarisch mit den Besetzern und wünscht sich derartige Eigeninitiative auch in anderen Städten.“ Anträge an die Stadt Frankfurt/Oder, die Überlassung eines geeigneten Objekts zu diesem Zweck betreffend waren gescheitert bevor die Jugendlichen am Wochenende schließlich die Initiative ergriffen. Das nunmehr von ihnen besetzte Haus gehört dem Land Brandenburg und wird seit ziemlich genau drei Jahren nicht mehr genutzt.Den Besetzern, die ihre Aktion am 60. Jahrestag der Befreiung von Frankfurt auch als Zeichen gegen Rechts verstehen, droht nun die schnelle Zwangsräumung sollten die Verhandlungen mit der Stadt Frankfurt/Oder und dem Land Brandenburg scheitern. Dazu erklärt Martin Günther, stellvertr. Landesvorsitzender [´solid] Brandenburg: „Der von den Jugendlichen in der Rosa-Luxemburg-Straße eingeschlagene Weg wird von mir und meinem Verband vor Allem vor dem Hintergrund der Tatsache begrüßt, dass die Stadt mehrfachen Bitten der Jugendlichen auf legale Räume nicht nachgekommen ist obwohl diese ja offensichtlich vorhanden sind. Jugend braucht Raum, d.h. auch in der Freizeit ein Dach über dem Kopf unter dem man selbstbestimmt seinen Interessen nachgehen kann. Politiker fordern Eigeninitiative damit die Jugend von der Straße und „nicht auf dumme Gedanken“ kommt. In Frankfurt haben sich jetzt einige Jugendliche einen Freiraum erkämpft, Kunst und Kultur ohne Kommerz anbieten zu können. Ich kann die Verantwortlichen in Stadt und Land nur dazu auffordern, sich ihrer eigenen Worte zu erinnern und ihnen gemäß zu handeln. Stadt und Land hätten sogar einen wirtschaftlichen Vorteil, wenn eine Einigung erzielt würde: Die Besetzer haben angeboten das verfallende Haus zu renovieren und für den Unterhalt aufzukommen. Den Eigentümern blieben so erhebliche Kosten erspart. Auch wenn eine erste Gespräch zwischen einer Delegation der Jugendlichen und Verantwortlichen am heutigen Tag gescheitert ist, bleibt die Hoffnung das es zu einer einvernehmlichen Lösung kommt. Es ist eine Frage des Willens und der Ehrlichkeit ob man den Jugendlichen das Haus überlässt. [´solid] Brandenburg ist solidarisch mit den Besetzern und wünscht sich derartige Eigeninitiative auch in anderen Städten.“ --
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Am Sonnabend besetzten alternative Jugendliche das seit drei Jahren leer stehende Haus in der Rosa-Luxemburg-Straße in Frankfurt/Oder. Dem stellvertretenden Landesvorsitzenden der PDS-nahen Jugendorganisation [´solid], Martin Günther, der das Haus am Wochenende besuchte, erklärten die Jugendlichen, sie wollten ungenutzte Haus zu einem alternativen Kulturzentrum mit einigen Wohngemeinschaften im oberen Bereich ausbauen.