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Bericht: Vergiss den Blick der Menschen nicht. Fahrt nach Auschwitz und Krakau (2007) PDF Drucken E-Mail

Linksjugend ['solid] Brandenburg fuhr mit 23 Jugendlichen in die Gedenkstätte Auschwitz und nach Krakau

"Schtetl, Schtetl, Schtetele, vergiss den Blick der Menschen nicht, denn es hält am Leben mich, wie verrückt sie warn, wie wunderbar verrückt.“ Mit diesen Worten beendet Schlomo seinen Traum von einem „Zug des Lebens“ im gleichnamigen Film. Den Blick der Menschen nicht zu vergessen – das hatten sich auch 23 junge Erwachsene aus ganz Brandenburg vorgenommen, die eine Woche in Oswiecim und in Krakau verbrachten, um sich vor Ort mit den Verbrechen der Deutschen, aber auch mit der vielfältigen und faszinierenden jüdischen und polnischen Kultur zu beschäftigen.

In Oswiecim stand nicht nur die Auseinandersetzung mit dem historischen Ort des Konzentrationslagers im Mittelpunkt, wir fragten uns auch: Wer war Täter? Wer war Zuschauer? Und wer wurde zum Opfer? Wann lässt sich von Widerstand reden und wie war er selbst am „Anus Mundi“ Auschwitz möglich? Wie geht der Ort Oswiecim heute mit seiner Vergangenheit, mit dem „Museum Auschwitz“ um? Wie unterscheiden sich die Gedenkkulturen in Israel, Deutschland, Polen und den USA? Und wie wird schließlich in den Familien der deutschen TäterInnen und ZuschauerInnen über den Holocaust gesprochen oder geschwiegen?

Zu diesen Fragen konnte die Gruppe im Laufe der Fahrt Antworten finden. Zu vielen anderen, die Auschwitz aufwirft, nicht.

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