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| PE: 3. LMV in Cottbus |
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Druck machen für linke Politik in Brandenburg Linksjugend ['solid] trifft sich am Wochenende in Cottbus Zur 3. Landesmitgliederversammlung (LMV) der Linksjugend ['solid] werden im Cottbuser Stadthaus am Sonnabend ca. 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Brandenburg erwartet. Als Gast erwartet der Jugendverband der Linken unter anderem einen Vertreter des heute brandenburgweit gestarteten Volksbegehrens gegen neue Tagebaue in der Lausitz. Ziel ist die Mobilisierung möglichst vieler Freiwilliger, die bis zum 9. Februar vor den Meldeämtern zur Unterschrift mobilisieren. Die zwei mal jährlich tagende Mitgliederversammlung wird in Workshops und Diskussionen die Kommunalwahlen und hierbei insbesondere die durch den Jugendverband maßgeblich mitgetragene Kampagne "Keine Stimme den Nazis" auswerten. Steffen Kühne, Landessprecher der Linksjugend ['solid] Brandenburg, zeigt sich besorgt angesichts der mancherorts hohen Wahlergebnisse rechtsextremer Parteien. "Ergebnisse von zum Teil über 5% in einzelnen Landkreisen zeigen, wie notwendig es ist, den Neonazis 2009 noch entschiedener entgegen zu treten. Dementsprechend werden wir unseren Mitgliedern vorschlagen, die Kampagne "Keine Stimme den Nazis" auch 2009 fortzusetzen. Das Ziel ist klar: Keiner neofaschistischen Partei darf der Einzug in den Landtag gelingen." so Kühne. In Anträgen werden sich die Mitglieder außerdem mit der strategischen Ausrichtung und Weiterentwicklung des Verbandes befassen. In Hinblick auf die Innenministerkonferenz im November stehen Anträge zur schwierigen Lebenssituation von Flüchtlingen sowie zur Stärkung der Rechte von DemonstrationsteilnehmerInnen auf dem Programm. Bei den Planungen der Arbeitsschwerpunkte des kommenden Jahres sollen insbesondere die Aktivitäten im Bereich der politischen Bildung stärkeres Gewicht erhalten: "Als Trägerin der politischen Jugendbildung werden wir so zum Beispiel noch in diesem Jahr wieder mit SchülerInnen, Azubis, Studierenden und jungen Arbeitslosen die KZ Mahn- und Gedenkstätten Auschwitz (27.10.-02.11.) und Sachsenhausen (06./07.12.) besuchen. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, wie erschreckend gering die Kenntnisse über den deutschen Faschismus und seine Verbrechen sind. Ungebrochen groß dagegen ist das Interesse von jungen Menschen, hier mehr zu erfahren." erklärt Norbert Müller vom LandessprecherInnenrat. Die Landesmitgliederversammlung wird einen Antrag diskutieren, der sich dafür ausspricht, mittelfristig jedem jungen Menschen in Brandenburg den Besuch der Gedenkstätte Auschwitz im schulischen Rahmen zu ermöglichen. Am Sonnabend Abend sollen zudem zwei KandidatInnen unter 30 Jahren für die Liste der Brandenburgischen LINKEN zu den Landtagswahlen 2009 nominiert werden. Die Landesmitgliederversammlung der Linksjugend ['solid] Brandenburg beginnt am Sonnabend um 11:00 Uhr und steht allen Interessierten offen. Neonazis sind von dieser Einladung explizit ausgenommen und erhalten keinen Zutritt. -- |




