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| political organizing - weil man allein nicht weit kommt |
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Jede Ortsgruppe hat einmal ihren Anfang, aber auch bestehende Gruppen befinden sich im ständigen Wandel. Mal zieht einer Weg, mal hat eine weniger Zeit, der nächste eine Beziehung, eine andere Frust. Fest steht: Das Gefühl, endlich genügend Leute zu sein, gibt es nicht.
Da das mit Geld leider nicht sehr viel anders ist und der nicht zu stillende Hunger nach Profit den Kapitalismus an seinen Untergang verdächtig nahe heran führt, werden auch Organisationen und Verbände wieder für viele interessanter. „Ja, wahrscheinlich sollte ich jetzt wirklich mal was unternehmen!“, sagte mir ein Mann am Infostand nach seinem Besuch bei der Arbeitslosenagentur. Alles was ich tat, war, mit ihm zu reden, ihn auf seine Situation aufmerksam zu machen und ihm Möglichkeiten aufzuzeigen, sich mit seinem Schicksal nicht abzufinden, sondern es selbst in die Hand zu nehmen. Solch ein Aktivierungsgespräch ist der Kern des political organizings, doch gehört da noch vieles mehr drunter: mapping (wo hat mein Aktivieren erfolg?), story-telling (wie bekomme ich ein Gespräch zu stande?), meeting (wie integriere ich Aktiverte in meine bestehende Gruppe?), uvm. Ziel dieses workshops soll es sein, in die verschiedenen Aspekte des political organizings reinzuschnuppern, sie selbst auszuprobieren, Lösungsstrategien selbst untereinander zu entwickeln, um für die eigene Ortsgruppe oder auch die eigenen Ziele in der Lage zu sein, schlagkräftiger und pluralistischer in jeglicher Beziehung zu werden.
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