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| Wie weiter mit der Linken? Auf ewig SED oder Partei des 21. Jahrhunderts |
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DIE LINKE in Brandenburg liegt an einem Scheideweg. Ein „weiter so“ kann es nicht geben. Die Struktur, auf die wir uns stützen, bröckelt. Waren es 1992 noch 22.000 Mitglieder, sind es heute gerade mal über 8500. Das Durchschnittsalter liegt bei etwa 65 Jahren. Und doch sind es vielerorts gerade die Genossinnen und Genossen der früheren Jahrgänge, die mit beherztem Engagement, das System Linkspartei Brandenburg überhaupt noch am Leben halten. Auch die wenigen jungen Genossinnen und Genossen stehen dem in nichts nach, doch bedeutet für sie Engagement in und um die Partei die Vernachlässigung ihrer Ausbildung und ihres Studiums. Oft geraten sie viel zu schnell in viel zu große Verantwortungen. Ein Anlernen ist ihnen nicht möglich. Und doch sind sie die Zukunft der Partei, die einzige, die sie hat.
DIE LINKE mag eine neue Partei sein, ihre Struktur ist es aber nicht! Die Kommunallisten schrumpfen, dass allgemeine politische Niveau im Sinne von Wissen und Erfahrung sinkt. Die wenigen Funktionäre können sich vor Mandaten und Aufgaben kaum retten, sind in zahlreichen Vorständen, Fraktionen, Arbeitsgruppen und Kommissionen und arbeiten bis ihre Körper sich die nötigen Auszeiten erzwingen. Die Macht konzentriert sich auf einen kleinen Kreis. Die politische Bildung von wenigen genutzt, Talent und Eigenstudium oft die einzige Hoffnung. Sie ist eine reine AkademikerInnenpartei, es mangelt an Arbeiterinnen und Arbeitern, von ihrer Ausbildung bis zur Rente, Arbeitssuchenden und Rentnerinnen und Rentnern ohne Hochschulbildung aber auch an Schülerinnen und Schülern ohne Abitur. 20 Jahre nach dem letzten Umbruch ist es Zeit, die Partei des 21. Jahrhunderts zu schaffen! Darüber soll umfangreich und schonungslos diskutiert werden. |




